Der Bart ist wieder im Trend!

Barthaartransplantation

Transplantierter Bart nach 10 Tagen

Der männliche Bart hat bereits viele Epochen und Stilrichtungen erlebt. Wir erinnern uns an lange zurückliegender Zeiten und Bilder von Männern mit gezwirbelten Oberlippenbärten. Auch gab es Zeiten, in denen ein langer Vollbart absolut in Mode war. Vor nicht allzu langer Zeit waren Bärte für eine Weile nicht mehr beliebt, wohingegen der Bart heute wieder voll im Trend liegt, wie einschlägige Online-Magazine zu berichten wissen – beispielsweise bei Welt.de oder Fashion-guy.de.

Sie möchten Ihren Bart verändern oder sind von Natur aus mit eher geringem Bartwuchs ausgestattet? Eine Barthaartransplantation (Bart-Transplantation) kann Hilfe bieten.

Es kommen mehrere Ursachen infrage, die zu einem unzureichenden Bart führen. Genetische Anlagen, hormonelle Gründe, Narbenbildungen, auf welche keine Haare mehr wachsen und einige weitere Ursachen. Eine Barthaartransplantation kann den Bart „auffüllen“, so dass ein insgesamt ästhetisch wertvolles Gesamtbild entsteht. Dies bereitet vielen Männern eine Bestätigung ihrer maskulinen Züge und trägt oftmals dazu bei, eine erhebliche Verbesserung des Selbstwertgefühls zu erlangen. Ein Bart kann Souveränität, Kraft und Stärke und somit eine ganz besondere Ausstrahlung vermitteln.

Die Barthaartransplantation bedient sich vornehmlich der Haare aus dem Haarkranz, ebenso, wie es bei einer Haartransplantation der Fall ist. Stehen in diesem Bereich nicht genügend Spenderhaare zur Verfügung, wird mittels der FUE-Technik auf andere Körperhaare zurückgegriffen. Hier kommen (ähnlich der BHT-Körper-Haartransplantation) Haare aus den Regionen Brust, Rücken, Beine infrage. Die entnommenen Spenderhaare werden anschließend in den unbehaarten Bereichen von Gesicht/Wangen, Oberlippe und Kinn/Hals verpflanzt.

Es kann vorkommen, dass die verpflanzten Haare innerhalb der ersten 4 Wochen nochmal ausgehen werden, ähnlich einer Haartransplantation im Kopfbereich. Jedoch konnte beobachtet werden, dass Haare in der Bartregion nicht selten um ein Vielfaches schneller anwachsen, als in der Kopfregion.

Ebenso ist es möglich, die Barthaare mittels FUE-Methode „umzupflanzen“. Dabei werden beispielsweise Barthaare aus dem Kinn-/Halsbereich entnommen und anschließend an den gewünschten, haarlosen Stellen wieder eingesetzt. Bezüglich des Anwuchses stellt diese Option sogar eine recht vielversprechende Alternative dar, denn es zeigte sich, dass diese Haare nach der „Umplatzierung“ oftmals sogleich weitergewachsen sind.

Trotz aller fortschrittlichen Methoden und Erfahrungswerte sind Barthaartransplantationen jedoch noch immer recht unerforscht. Man sollte daher für den schlimmsten Fall einbeziehen, dass es – angelehnt an eine Kopfhaar-Transplantation – zunächst zu einem Ausfall kommen kann und man sich an dem vollständigen Bart erst nach spätestens 12 Monaten erfreuen kann.